Daunen und Federn – fluffiger geht es nicht

1. April 2010 – 11:52

In der Bettdecke kann sich unterschiedliches Füllmaterial finden. In diesem Post dreht sich alles um Daunen und Federn, welche vorwiegend von Enten und Gänsen stammen. Je höher der Daunenanteil in einer Bettdecke, desto höher ist die Füllkraft und die Wärmewirkung. Die besten Eigenschaften haben die Daunen von Eiderenten, weil diese in besonders kaltem Klima leben. Aber nicht nur die geografische und somit klimatische Herkunft der Tiere spielt eine große Rolle bei der Qualität ihrer Daunen und Federn, sondern auch der Zeitpunkt wann die Enten bzw. Gänse gerupft werden. Nur in ihrer natürlichen Mauser sind die Daunen und Federn optimal ausgereift für eine gute Wärmespeicherung.

Weiterhin sollte man bei seinem Daunen- oder Federbett auch darauf achten, dass die verwendeten Füllfedern neu sind und nicht aufbereitet wurden. Federn haben einen durchgehenden Kiel und federn bei Einknickung zurück. Eine Gänsefeder unterscheidet sich von einer Entenfeder durch eine breitere Spitze und einen stärkeren Bogen, weiterhin ist die Entenfeder kleiner und spitzer. Eine Daunendecke muss einen Daunenanteil von mindestens 60 Prozent haben, sonst ist es ein Federbett. Die Bettenbefüllung mit Gänsefedern ist teurer als die mit Entenfedern, daher werden oft bei Gänsefederbetten bis zu 30 Prozent Entenfedern zugegeben. Braune oder graue Federn unterscheiden sich in ihrer Wärmequalität nicht von weißen Federn, doch sind sie besonders bei heller Bettwäsche optisch ansprechender, da nicht durchscheinend.

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