Andere Füllmaterialien für Kopfkissen – Teil 2

16. April 2010 – 17:21

Wie im letzten Beitrag bereits begonnen, dreht sich auch hier alles um alternative Füllmaterialien für Kopfkissen und Bettdecken. Aufgehört wurde mit der Baumwolle, nun geht es gleich weiter mit dem Pappelflaum, einer pflanzlichen Samenfaser der Pappelfrüchte. Diese sind von Natur aus sehr flauschig und fein. Die Fasern sind in ihrem Inneren hohl, wodurch sie gut wärmeisolierend sind. Eine weitere natürliche und ökologische Möglichkeit Bettwaren zu befüllen, bietet Wildseide, wenn auch nicht unbedingt sehr preisgünstig. Wildseide wird aus den verlassenen Kokons geschlüpfter Seidenspinnerraupen gewonnen. Auch wenn sie nicht so gut wärmeisolierend wie beispielsweise der Pappelflaum ist, ist ihre Feuchtigkeitsaufnahme enorm. Wildseide kann bis zu 30 Prozent Feuchtigkeit aufnehmen.

Eine synthetische Füllung für Bettwaren sind die sogenannten Faserkügelchen, welche sich bequem reinigen lassen, sodass sie gut für Allergiker geeignet sind. Ihre Bauschigkeit verlieren die Faserkügelchen auch nach mehreren Waschgängen nicht. Ein Nachteil dieser Füllung: da sie nicht ganz so gut Wärme speichern, benötigt man mehr Füllmaterial wie bei derselben Wärmespeicherkraft von Federn zum Beispiel. Somit sind die Bettdecken oft sehr schwer, daher werden Faserkügelchen verstärkt für Kopfkissen verwendet. Auch ein Vlies aus Holfasern und Endlosfaserns dient als Bettwarenfüllmaterial. Es ist weich und sehr warm. Ein Nachteil dieser Fasern ist allerdings, dass sie sich bei nachlassender Faserdichte der Hülle auch außerhalb bewegen und kratzen können. Eine letzte Möglichkeit bieten Luftzellen und PU-Stäbchen aus Polyurethan, welche problemlos aufgeschüttelt werden können.

Kommentar schreiben