Matratzen und Gesundheit

16. April 2012 – 15:53

„Der Schlaf ist für den Menschen, was Aufziehen für die Uhr ist.“ (Arthur Schopenhauer)
Morgens gerädert aufzuwachen, ist ein unschönes Erlebnis, das uns über den gesamten Tag weiterverfolgen kann. Die Müdigkeit lässt sich nicht abschütteln, die Laune rutscht in den Keller. Das ist nicht verwunderlich, denn der Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen, gesunder Schlaf immens wichtiger. Je geruhsamer die Nacht, desto stressiger kann der Tag werden. Nach einer ausgeruhten Nacht fühlen wir uns wieder vital und fit, um den Alltag zu meistern. Und wir fühlen uns nicht nur so, wir sind es auch, d.h., es geht nicht nur um ein subjektives Empfinden, sondern tatsächlich um die Regeneration vieler wichtiger Lebensfunktionen.

Was kann ich tun, um besser zu schlummern?
Der Schlaf wird von vielen körperbiologischen, aber auch äußeren Einflüssen gesteuert. Einen wichtigen Faktor bildet dabei die Matratze, für das allgemeine Wohlbefinden im Schlaf und im Besonderen für die Wirbelsäule. Neueste Studien haben interessante Erkenntnisse zum Zusammenhang von Härtegrad und gesunder Rückenlage im Schlaf gewonnen, die bisherige Annahmen zum Teil widerlegen. So muss die landläufige Meinung „je härter die Matratze, desto besser“ wohl revidiert werden. Menschen mit Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbel sollten zum Beispiel nicht auf harten Matratzen schlafen. Weiche Matratzen, die sich an den Verlauf der Wirbelsäule anpassen, sorgen häufig für eine Linderung der Rückenschmerzen und einen längeren Schlaf. Pauschale urteile lassen sich jedoch auch auf der Grundlage neuester Studien nicht fällen. Klar ist, dass eine Matratze sorgfältig ausgewählt werden sollte, und eine individuelle Beratung erscheint sinnvoll. Und wem der Schlaf heilig ist, der sollte beim Kauf einer Matratze nicht unbedingt sparen wollen. Der Gesundheit zuliebe!

Kommentar schreiben