Wo schläft nur der Gast?

18. Februar 2011 – 09:58

Welche Person kennt das nicht, man kommt unmittelbar von einem etwas stressigen Tag aus dem Job, denkt in keiner Spur an eine Übeltat und will quasi nur noch ein kleines bisschen was essen und sich dann ganz faul vor den Fernsehapparat setzen oder mit einem dicken Buch in die Falle und dann klingelt das Handy und das lange verschwundene  Cousinchen oder der beste Kamerad sind am Telefon und verkünden sich für ein paar Tage zur Visite an. Demzufolge ist die Begeisterung groß, hat man die oder den Lieben schon ein ganze Zeit nicht mehr gesehen und freut sich auf ein tolles Wiederbegegnen, wo man  reichlich zu berichten, zu erzählen und zu plappern hat.

Ist die erste Vorfreude später verflogen, fängt  man dann an, sich den Kopf zu zerbrechen, was unternehme ich nur mit ihm/ihr, wie zeig ich ihm oder ihr am besten die Ort und die Orte, die mir enorm gefallen und was von dem kulturellen Offerte könnte ihm/ihr am besten zusagen oder doch lieber ab in die Natur, wo wir eine Weile Zeit haben zum Unterhalten ? So oder so vergleichbar laufen dann die Überlegungen ab, komplettiert mit den Fragen, was oder wo gehen wir speisen, wie stark muss ich noch das Heim reinigen usw.
Häufig vergisst man über allen seinen Überlegungen und Vorbereitungen aber das essentielle: wo schläft denn der Besucher? Hierbei haben die einen bedeutenden Pluspunkt, die ein Eigenheim besitzen und noch hinreichend Platz für ein Gästezimmer haben oder diejenigen mit Nachwuchs, kann es doch mal ein, zwei Nächte zu Freunden ausquartiert werden, um Fläche für den Besucher  hervorbringen. All denjenigen, die ohne Kinder sind oder nur in einer Wohnung hausen, sei gesagt, dass der Gast ja nicht postwendend auf das Polstergarnitur quartiert werden muss, gibt es auch bequeme und auch recht preisgünstige Gästebetten, die gleichermaßen wie ein Bett bequem sind und nichtsdestotrotz recht platzsparend verstaut werden können, ist der Gast wieder abgereist. Lohnt sich für alle, die in gleichen Abständen Visite bekommen und die sind zweifels ohne passender (eigenes Erlebnis) als die aufblasbaren Luftbetten.

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