Schlafen an ungewöhnlichen Orten: im Museum

5. November 2010 – 10:36

Soll es mal etwas anderes sein, wie wär es einmal mit einer Nacht an einem ungewöhnlichen Ort wie beispielsweise in einem Museum? Dies macht zurzeit die neue Installation des Künstlers Carsten Höller in einem Berliner Museum möglich. Seine „Nacht im Museum“ kostet stattliche 1000 Euro, bietet aber so einiges.

Die Installation im Hamburger Bahnhof spürt dem Mythos “Soma” nach, ist also auf der Suche nach der Unsterblichkeit, die einen der gleichnamige Trank angeblich verleiht sowie auch Glück. Um das Soma kreisen sich verschiedene Mythen und Legenden, diese verarbeitete Höller in seiner Installation mit balgenden Rentieren und bunten Vögeln und über allem schwebt auf einem Podest ein Bett.

Die darin Schlafenden werden für eine Nacht ein Teil der Installation und somit selbst zur Kunst. Über Nacht können die Gäste nicht nur Höllers Installation betrachten, die die Haupthalle des Hamburger Bahnhofs in Berlin einnimmt, darüber hinaus können sie ach durch das Museum in aller Ruhe flanieren und sich Werke von Joseph Beuys, Andy Warhol und anderen anschauen. Für Fragen steht die ganze Nacht ein persönlicher Führer als Begleiter zur Verfügung. Die besonderen 80 „Nächte im Museum“ finden von 5.11.2010 bis zum 6.2.2011 statt und laut Museumsleitung sind nur noch wenige verfügbar.

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